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Update #1 – 09.03.2015: Keine Woche nach Beauftragung des Anschlusses bei der Telekom wurde er heute geschaltet.
Update #2 – 14.04.2015: Vodafone hat heute schriftlich die „Kündigung“ bestätigt. Vielen Dank.

 

Wegen Umzug kann ich meinen aktuellen o2-VDSL-Vertrag nicht mitnehmen. Am 10.02.2015 habe ich online auf vodafone.de einen DSL- und Festnetzvertrag abgeschlossen und gewartet.

Nach 14 Tagen (24.02.2015) hatte sich am Onlinestatus noch nichts getan („Auftrag eingegangen“). Ich habe die Hotline angerufen. Insgesamt wechselte der Gesprächspartner achtmal, dazwischen waren zwei Techniker (die nichts tun konnten und keinen Zugriff „aufs System“ haben) und auch zwei Mitarbeiter der Kabel-Deutschland-Hotline (die ja bekanntlich von Vodafone gekauft wurden). Auch diese beiden konnten nichts tun.

Es konnten ebenso die drei weiteren Gesprächspartner nichts tun, denn der Stand ist: Zwar gibt es einen Auftrag meinerseits, aber keinen Vertrag, dieser kommt erst durch die Bearbeitung des Auftrags seitens Vodafones zustande. Auch erst dann entsteht eine Kundennummer. Am 24.02.2015 erwischte ich dann den den achten und letzten Gesprächspartner, der sagte folgende Dinge:

  1. Vodafone hat sein internes Dokumentenmanagement umgestellt
  2. Bei der Umstellung kam es zu Problemen, Aufträge konnten wohl nicht mehr automatisch verarbeiten werden sondern händisch
  3. Mein Auftrag von vor 14 Tagen solle wohl irgendwo auf dem Stapel liegen und ich müsse mich mindestens 21 Tage Gedulden, bevor er diesen intern stornieren kann und neu starten
  4. Ich selbst kann meinen Auftrag nicht stornieren, da ich als Kunde nur einen angenommenen Auftrag seitens Vodafone stornieren könne, die Annahme ist aber noch nicht passiert, also kann ich selbst nichts tun
  5. Er bat nochmals um Geduld bis zum 21. Tag

Nach 21 Tagen (03.03.2015) – gestern. Mein geplanter Umzug war nun seit zwei Tagen erledigt, noch internetfrei im neuen Haus. Also rief ich die Hotline an. Es dauerte diesmal nur eine Gesprächspartnerin. Diese erzählte mit chronologisch folgendes:

  1. Der Auftrag ist eingegangen, aber sie könne nichts dazu sagen
  2. Zur händischen Eingabeproblematik wisse sie nichts
  3. Es ist ihr unklar, wo der Auftrag hängt
  4. Sie stellte mich für einige Minuten in die Warteschleife und log dann folgendes: „Ihr Auftrag ist nun in Prüfung, die Bestellung der Leitung bei der Telekom wurde durchgeführt und wir warten auf Rückmeldung“. Wie lange so etwas dauert könne sie nicht sagen – wir alle wissen – einen DSL-Anschluss zu bestellen ist ohnehin von höheren Mächten abhängig.
  5. Ich fragte sie, warum ich selbst den Status „Prüfung“ nicht in der Onlineabfrage des Auftrags sähe, warum ich – trotz offenbar angenommenem Auftrag durch Vodafone – noch immer keine Kundennummer habe. Ihre Antwort war lapidar „das weiß ich nicht“. Sie versprach, mit per SMS den Bearbeitungsstatus des Auftrags umgehend zu bestätigen.
  6. Es vergingen etwa 30 Minuten ohne SMS.
  7. Sie rief mich zurück und revidierte alles vorherige. Der Auftrag ist nicht findbar, es gibt keinen Status, es gibt keine Information.
  8. Ich fragte Sie, warum sie mir zuvor die Unwahrheit sagte, sie hatte keine Antwort.
  9. Ich fragte Sie, wie sinnvoll es sei, online eine neue Bestellung aufzugeben, immerhin war das die einzige Alternative, die sie durch die Blume „anbot“.
  10. Ihre Antwort war keine!
  11. Ich fragte Sie, ob es nicht sinnvoll sei, einfach direkt zur Telekom zu gehen und dort zu bestellen … fand Sie gut.

Ich habe also gestern direkt bei der Telekom einen der neuen Tarife mit dem wuchtigen Name „Magenta Zuhause“ bestellt und bereits heute eine Bestätigung.

Der Vertrag hat die gleiche Laufzeit wie bei Vodafone, kostet gleich viel und weil ich den Router der Telekom nicht brauche, sondern meine Fritz!Box weiter nutze gab es eine Gutschrift über 100,- Euro. Fetzt doch. Dann halt doch wieder Kunde bei dem Telekom.